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M1

 

1 x 1000 Watt an 8 Ohm und 2000 Watt an 4 Ohm

 

Höchste Klangqualität an allen Lasten und Pegeln


Der Statement M1 ist ein hochmoderner Mono-Endverstärker, der 1000 W in 8 Ohm und 2000 W in 4 Ohm (oder kleiner ) liefert, wobei die harmonische Gesamtverzerrung (THD) unter 0,1 %. bleibt. Er wurde in unserem hochentwickelten Forschungszentrum in Ottawa, Kanada entwickelt, konstruiert und in unserem Werk in Toronto, Kanada gefertigt. Die schlanke Erscheinung des M1 drückt unmissverständlich den hohen Anspruch aus. Eine Monoendstufe der Extraklasse in modernster Technologie. Er zeigt auch, dass die Class-D-Architektur nicht grundlegend mängelbehaftet ist, sondern in der Vergangenheit ganz einfach schlecht implementiert worden ist. Einmal hören reicht, um die wirklich außergewöhnliche Natur dieses Verstärkers zu verstehen.

Ein wichtiger Fakt: Unser preisgekrönter Statement P5 gibt 500 W bei 4 Ohm aus. Das ist die Stelle, wo High-End-Verstärker schon als extrem stark gelten. Mit 2 kW überbietet der M1 dies um 6 dB. Das ist ein ganz klarer Vorteil.

 

Wie lauten die Design Parameter?

  • Volle Auflösung sämtlicher Feinheiten und Komplexitäten im Eingangssignal.
  • Exakte Wiedergabe des vollen Dynamikbereiches des Signals.
  • Die Ausgangsstufe darf niemals beschnitten werden.
  • Keine Kompression bei steigendem Pegel des Ausgangs.
  • Flacher Frequenzgang bei jeder Last.
  • Stabil in alle Lasten einschließlich Unterbrechung und Kurzschluss.
  • Ein niedriger Rauschgrund.
  • Außergewöhnliche Effizienz bei geringer Wärmeabgabe.
  • Ein mechanisch so leise arbeitender Verstärker passt selbst in den leisesten Hörraum.
  • Ein Entwurf, der die Stapelung mehrerer Geräteeinheiten ohne die Gefahr einer Überhitzung gestattet.
  • In der Summe bietet der M1 eine nahezu grenzenlose dynamische Wiedergabe.

 

Was macht den M1 so erfolgreich für Heimkino?

LEISTUNG!

  • 2.400 W in 3 Ohm
  • 2.000 W in 4 Ohm
  • 1.000 W in 8 Ohm

Diese Werte sind kontinuierlich von 20 Hz bis 20 kHz bei einer harmonischen Gesamtverzerrung + Rauschen (THD+N) von weniger als 0,1 %.
Der M1 kann kontinuierlich 2 kW liefern, wenn mit einer Netzspannung von 240 V gespeist wird.

  • Der M1 zeichnet sich durch die Attribute unserer preisgekrönten Statement-Verstärker der Klasse AB aus. Durch die exklusiven Anthem-Technologien geht er jedoch weit über die gegenwärtigen Fähigkeiten der auf dem Markt befindlichen Verstärker der Klasse A, der Klasse AB und der Klasse C hinaus.
  • Beim proprietären Entwurf werden alle Vorteile eines Class-D-Verstärkers – hoher Ausgangsstrom, hohe Leistungsfähigkeit und kompakte Größe – genutzt, wobei die typischen Klasse-D-Beschränkungen wie z.B. Schwierigkeiten beim Treiben von niederohmigen (High-End)-Lautsprechern, Störer auf der Netzseite, Zuverlässigkeitsprobleme und unter dem Standard liegende Audioqualität.
  • Das Fehlen von exakter Dynamik ist so verbreitet, dass es häufig gar nicht bemerkt wird. Mit dem M1 werden die Musik und die Filme jedoch mit einem atemberaubenden Realismus dargeboten.

Ein wichtiger Fakt: Das "D" bei der Klasse D steht nicht für 'digital'. Es handelt sich ganz einfach nur um den vierten Typ von Verstärker, der von der IEEE anerkannt und klassifiziert wurde. Zuerst gab es die Klasse A, als zweite die Klasse B, als dritte die Klasse C usw.

 

Bewältigung der Voreingenommenheit gegenüber der Klasse D


Im Gegensatz zur Voreingenommenheit, die unter den High-End-Enthusiasten und über den gesamten Markt hinweg existiert, ist der Klasse-D-Entwurf nicht von Natur aus mängelbehaftet. Die Wahrheit ist, dass kein vorhandener Entwurf in der Lage gewesen ist, das Leistungsvermögen der Klasse D zu erreichen. Die gute Audioleistung wird nicht durch die Technologie erzielt, sondern durch die Implementierung der Technologie. Es stimmt, dass die meisten Klasse-D-Verstärker schlechte Performer sind. Beim M1 hingegen kommt eine Klasse-D-Verstärkung einer anderen Art zur Anwendung (eine komplette Abhandlung zur Klasse D finden Sie in einem späteren Absatz).

 

Der M1 ist kein Digitalverstärker!

Es befinden sich keine A/D- oder D/A-Wandler im Signalpfad. Das Regelsystem des Verstärkers variiert ständig die Breite des Ausgangsimpulses in direkter Beziehung zum analogen Eingangssignal. Im Wesentlichen gilt: Eine Seite-zu-Seite-Variation in der Breite ist analog der bekannteren Oben-und-unten-Amplitudenvariation eines Signals und entspricht nicht einer digitalen Zeichenkette von Einsen und Nullen, wo alle Impulse die gleiche Breite haben.



Bewerten Sie einen Verstärker niemals nach seiner Größe oder nach der Anzahl seiner Rack-Plätze


Die Verstärker werden oftmals nach ihrer Größe und ihrem Gewicht beurteilt: Je bulliger, desto besser, da mehr Leistung wohl einen physisch schwereren, größeren Verstärker erforderlich macht. Aber ist das auch so? Es hängt alles vom richtigen Entwurf ab. Bei der Rackmontage belegt der 9 kg schwere M1 lediglich einen (1) Rack-Platz, kann aber trotz seiner relativ geringen Größe 1000 W in 8 Ohm und 2000 W in 4 Ohm liefern.



Geringe Betriebstemperatur


Das Kühlsystem des M1 führt schnell und effizient die Hitze vom Inneren des Verstärkers zu den außen angebrachten Kühlkörpern ab. Abgedichtete Kupferrohre im Inneren des Verstärkers enthalten eine geringe Menge einer Spezialflüssigkeit unter Vakuum. Wenn die Temperatur an einem Ende des Rohres (d.h. dem Ende, das an die Hitzequellen des Verstärkers grenzt) steigt, verdampft die Flüssigkeit an diesem Ende des Rohres. Dieser Dampf wird dann auf natürliche Art und Weise zum kühleren Ende des Rohres gezogen. Dies läuft über den Kühlkörper an der Seite des Verstärkerchassis, wo der Dampf wieder kondensiert. Von dort führt eine Kupferleitung die Flüssigkeit zum heißeren Ende des Rohres zurück. Dieser Wärmeübertragungsvorgang ist viele Tausende Male schneller und effizienter als die Kühlung mit einem Metallkühlkörper. Mit diesem System werden keine Lüfter mehr benötigt, wodurch mehrere M1-Verstärker übereinander gestapelt werden können, ohne dass die Gefahr einer Überhitzung besteht. Dieses System bedeutet außerdem, dass der Verstärker mechanisch so ruhig läuft, dass er selbst für die leisesten Hörräume geeignet ist.



Außergewöhnliche Leistungsfähigkeit


Es ist viel geschrieben worden über Verstärker der Klasse D, welche bei vollem Ausgang die zweifache Leistung von konventionellen Verstärkern haben. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Unter normalen Bedingungen arbeitet ein Verstärker nur bei einem Bruchteil seiner vollen Ausgangsleistung. Bei einem Achtzehntel seiner maximalen Ausgangsleistung (dem typischen Arbeitsniveau eines Verstärkers) ist unser M1 sechsmal effizienter als ein konventioneller Verstärker.



Rauschfreiheit ist eine gute Neuigkeit


Beim Nichtvorhandensein von geräuschvollen Lüftern und bei einem Rauschgrund, der weit unter dem eines High-End-Vorverstärkers liegt, ist der M1 der Traum eines kritischen Hörers.



Proprietäre Lastüberwachung


Der M1 hat ein äußerst ausgefeiltes Lastüberwachungssystem. Zwei 100-A-Halleffekt-Sensoren überwachen die Ausgangsstromstärke. Ein Digitalsignalprozessor außerhalb des Signalpfades dient dem Power Sequencing und der Überwachung verschiedener Verstärker- und Stromversorgungs-Funktionen, was die Netzspannung, die Ausgangsstromstärke, die Erdungsfehlererkennung, die Temperatur und die Gleichspannung am Ausgang einschließt.   

Die Ausgangsstufe des M1 steht nicht mit der Last in Wechselbeziehung. Ein Hysterese-PID-Controller, bei dem zur Durchführung von Einstellungen Vergangenes (past), Gegenwärtiges (present) und vorhergesagtes Zukünftiges (predicted future) angewendet werden, hält den Verstärker lastunabhängig. Es kamen Hunderte von Computersimulationen zur Anwendung, um dieses System zu testen und zu optimieren, so dass es alle möglichen Lasten handeln kann. Hierbei handelt es sich um eine bedeutsame Entwurfserrungenschaft. 



Leistungsfaktorkorrektur (PFC = Power Factor Correction)


Mit der Leistungsfaktorkorrektur wird die verfügbare Leistung maximiert und gleichzeitig das Rauschen, dem die Wechselstromleitung ausgesetzt ist, in hohem Maße reduziert. Ohne die Leistungsfaktorkorrektur kann der Eingangsstrom nur während kurzer Augenblicke, in denen die Spannung auf ihrer positiven bzw. negativen Spitze liegt oder nahe dieser ist, fließen und die Kondensatoren laden. Da die Leistung das Produkt von Spannung und Stromstärke ist, wird sie nur dann erzeugt, wenn sowohl Spannung als auch Stromstärke vorhanden ist. Die Leistungsfaktorkorrektur führt die Spannungs- und die Stromstärkezyklen zusammen, wodurch ein kontinuierlicher Ausgang von der Stromversorgung über den ganzen Wechselstromzyklus hinweg möglich ist. Damit erscheint die Last nahezu rein resistiv für die Wechselstromquelle. (Siehe folgende Abbildungen.)

 

 

Linke Abbildung: Stromversorgung ohne Leistungsfaktorkorrektur. Der Strom fließt in kurzen Stößen und endet in einer unnötig höheren Amplitude, wodurch die verfügbare Leistung begrenzt wird und die Gefahr des Auslösens eines Leistungsschalter erhöht wird.

Rechte Abbildung: Stromversorgung mit Leistungsfaktorkorrektur. Die Spannungs- und die Stromstärkewellen sind sinusförmig und in Phase.


Hochentwickeltes Schaltnetzteil


Anstelle eines einfachen (großen und schweren) Netztransformators, der keine Regelung ermöglicht, kommt beim M1 ein hochentwickeltes Schaltnetzteil zur Anwendung, das nicht nur den Entwurf kompakt hält, sondern es auch möglich macht, dass der Verstärker wesentliche effizienter arbeiten kann. Nachdem die Leistungsfaktorkorrektur den Strom in eine kontinuierliche Sinuswellenform gebracht hat und damit einen in Betrieb befindlichen 400-V-Bus geregelt hat, regelt die Stromversorgung getrennte ±85-V-Busse, was in zwei kaskadierten Spannungsregelungsstufen resultiert. Damit wird garantiert, dass die Verstärkerstufen niemals aufgrund eines Mangels an Energie von der Stromversorgung des M1 her abfallen.



Die speziellen Vorteile einer gebrückten Verstärkung beim M1

  • Es können MOSFET-Transistoren mit niedrigerer Spannung genutzt werden, um einen geringeren Widerstand und eine höhere Geschwindigkeit zu realisieren. Der Verstärker ist zwar teurer, da mehr MOSFET-Transistoren benötigt werden, die Klangqualität ist dafür aber wesentlich besser.
  • Da die Last ausgeglichen ist, geht der Ausgangsstrom von einer Schiene zur anderen, ohne dass die Erdungsebene gestört wird. Eine ausgeglichene Last ermöglicht außerdem eine effizientere Nutzung der Stromversorgung. Die Schienenspannung ist stabil, anders als bei unsymmetrischen Klasse-D-Verstärkern, die am sog. Rail Pumping bei niedriger Frequenz und hoher Leistung kranken.
  • Die Stromversorgungs-Kondensatoren werden effizienter, da mit der Brückung die Brummfrequenz verdoppelt wird, während die Impedanz und die Brummspannung halbiert, was eine höhere Effizienz der Stromversorgungs-Kondensatoren ermöglicht.
  • Bei einem Hochleistungsverstärker wie dem M1 kann die Brückung mehr Sicherheit bieten. Die Differenzausgangsspannung kann mehr als 90 Veff erreichen. Bei diesem Pegel entspricht jedoch jede einzelne Ausgangsklemme lediglich 45 Veff in Bezug auf das Chassis.

 

Zusätzliche High-End-Touches …

  • Die manuell gestaltete 4-Lagen-Glas/Epoxidharz-Leiterplatte von FR4-Qualität mit 2-Unzen-Kupfer-Leiterbahnen (1 Unze = 56,7 g) unterstützt die außergewöhnliche Leitfähigkeit.
  • Mit der umfangreichen Nutzung von Strom- und Erdungsebenen werden die verschwindend geringen Rausch- und Induktanzpegel gesichert, um einen Verstärker zu schaffen, der sich komplett zurück nimmt, um der Musik Platz zu machen.
  • Jeder der acht 65-A-MOSFET-Transistoren kann einen Spitzenstrom von 260 A liefern, und hat eine geringe Gatterladung zum Zwecke einer schnellen Reaktion, einen geringen Kanalwiderstand für eine hohe Leistung und eine hohe Geschwindigkeit mit dem Ziel einer hohen Effizienz und geringer Verzerrungen.
  • Im Signalweg sind keine Relais vorhanden, womit jegliche Möglichkeit eines Relaisausfalls ausgeschlossen ist.
  • Eingänge

    RCA, XLR and Trigger

    Ausgänge
    Trigger und Anschlussklemme


    Automatische Ein- bzw. Ausschaltung
    Der M1 kann so eingerichtet werden, dass er über einen Trigger oder durch Abtasten eines Eingangssignals ein- bzw. ausgeschaltet wird. Wenn mehrere Minuten kein Signal anliegt, schaltet sich der Verstärker automatisch aus.



    Warum ist das Netzkabel des M1 nicht dreiadrig?
    Obwohl die Realisierung schwieriger und kostspieliger ist, hat Anthem stets zweiadriges Netzkabel verwendet, um die Implementierung leichter zu machen. 
    Ein dreiadriges Kabel ist anfällig für Erdschleifen, wenn das System weiteres dreipoliges Equipment oder Kabel-/Satelliten-Fernsehen einschließt. Zum Beispiel: Wenn beim Vorverstärker drei Pole zur Anwendung kommen, ist er nicht nur über sein Netzkabel, sondern auch über jede nicht-optische Verbindung zu anderen dreipoligen Komponenten geerdet. Dies kann in einem Brummen oder Summen über die Lautsprecher sowie in Videorauschproblemen resultieren. Je ausgeklügelter das System ist, desto größer ist die Gefahr einer Erdschleife. Bei dreipoligem Equipment ist eine symmetrische XLR-Verbindung durchgängig erforderlich und diese Art von Verbindung ist nicht immer möglich.
    Bei zweiadrigen Kabel wird die Sicherheit über eine doppelte oder eine verstärkte Isolation aufrechterhalten. Wenn Sie das nächste Mal ein Elektrowerkzeug zu Gesicht bekommen, schauen Sie bitte nach dem Doppelquadrat-Symbol. Dieses macht kostspieligere Leitungen auf der spannungsführenden Seite und einen größeren Abstand zwischen spannungsführenden Schaltungen und getrennten Schaltungen und dem Chassis erforderlich. Die Notwendigkeit für einen ausreichenden Abstand gilt auch für Transformatoren, was diese größer und teurer macht. Ein zweiadriges Kabel macht außerdem ein größeres Leitungsfilter erforderlich, da die Begrenzung für den Leitung/Chassis-Leckstrom entsprechend den Sicherheitsstandards im Vergleich zum dreiadrigen Kabel zehnmal niedriger ist. Ironischerweise bewirkt eine größere Leckstromtoleranz, dass Brummprobleme bei dreipoligen Systemen verstärkt werden.
    Um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Die mit dem dritten Pol bereitgestellte Erdverbindung ist nicht als Abschirmung gedacht. Sie ist als eine Sicherheitsmaßnahme in der Art gedacht, dass Sicherungsautomaten ausgelöst werden, wenn ein Chassis dadurch stromführend werden sollte, dass es mit einem spannungsführenden Draht in Kontakt kommt.

 

Nicht alle Klasse-D-Verstärker sind gleich beschaffen!


In der Audiopresse und im Internet sind zahlreiche Verallgemeinerungen zu den Mängeln beim Entwurf der Klasse-D-Verstärker verbreitet worden. Während solche Verallgemeinerungen bei anderen Verstärkermarken zutreffen können, antwortet Anthem auf diese Verallgemeinerungen unter Bezug auf den eigenen M1.


Verallgemeinerung: Die Chancen stehen schlecht für den Class-D-Verstärker-Designer.

M1: Es gibt nur nur ein Ziel: Perfektion. Und das st eine lohnende Herausforderung für die Designer und Techniker von Anthem, die mit viel Elan an die Arbeit gehen!


Verallgemeinerung: Die Class-D-Verstärker haben hohe Funkfrequenzemissionen.

M1: Die Emissionen entsprechen voll den Anforderungen der EMC-Klasse B. Die Klasse-B-Anforderungen gelten für die Anwendung in Wohngebieten und sind weit strenger als die Klasse-A-Anforderungen.


Verallgemeinerung: Der Frequenzgang wird durch Eingangsschaltungen beeinträchtigt, die hochempfindlich gegenüber hochfrequenten Streusignalen sind.

M1:
Der Frequenzgang des M1 beträgt ± 0,1 dB im Bereich von 20 Hz bis 20 kHz und - 3 dB bei 45 kHz, d.h. voll außerhalb der Hörbarkeitsgrenze.


Verallgemeinerung: Der Frequenzgang wird aufgrund der Rückkopplung ohne die Berücksichtigung der Effekte des Ausgangsfilters beeinträchtigt.

M1: Die Rückkopplung liegt nach dem Ausgangsfilter. Die Effekte des Ausgangsfilters werden somit berücksichtigt.


Verallgemeinerung: Bei den Class-D-Verstärkern kommen Schaltkreise mit einer geringen Hochfrequenzauflösung zur Anwendung, was in einer hohen Intermodulationsverzerrung resultiert.

M1: Nichts von dem, was oben genannt ist, stellt beim M1 ein Problem dar. Sein superschneller Regelkreis enthält superschnelle Operationsverstärker von Messgerätequalität mit einer Einheitsverstärkungs-Bandbreite von 100 mHz, einer Anstiegsrate von 3000 V/µs, superschnellen Komplementärvergleichern und hochentwickelten 5-ns-CMOS-Logikgattern.


Verallgemeinerung: Class-D-Verstärker beeinträchtigen die dynamischen Variationen in Bezug auf Klarheit und Fokussierung.

M1: Bei Doppelblindhörtests, bei denen der M1 mit bekannten Class-AB-Verstärker von audiophiler Qualität verglichen wurde, fanden wir die Bestätigung, dass der M1 einen überzeugenden Klang von audiophiler Qualität mit einer ungehinderten Klarheit und Fokussierung liefert.


Verallgemeinerung: Schaltnetzteile mit starker Rückkopplung reagieren dynamisch, was Variationen beim gezogenen Strom bewirkt und die Kreuzmodulation fördert.

M1: Beim M1 ist es genau das Gegenteil, da eine lineare Stromversorgung die Ausgangsspannung der Ausgangsstufe nicht regeln kann. Die Buskondensatoren in der Ausgangsstufe des M1 werden 200.000 Mal pro Sekunde wiederaufgefüllt anstatt 100 bzw. 120 Mal pro Sekunde, wie es bei linearen Netzteilen der Fall ist.


Verallgemeinerung: Class-D-Verstärkern mangelt es an geformten Rauschböden, die dynamisch entsprechend dem Signalpegel variieren.

M1: Der Rauschgrund des M1 ist nahezu unhörbar.


Verallgemeinerung: Die Class D kann die Feinheiten nicht besonders gut auflösen. Die 1-Bit-DSD-Impulsbreitenmodulation, wie sie bei SACDs zur Anwendung kommt, arbeitet bei mehr als 2,8 MHz, was dem Siebenfachen der Geschwindigkeit entspricht, die beim typischen Class-D-Verstärker zur Anwendung kommt.

M1: DSD ist keine Impulsbreitenmodulation. Es handelt sich um eine digitale Impulsdichtemodulation, was in Bezug auf die Zeit diskret bedeutet. Ihre zeitliche Auflösung ist auf ca. 350 ns beschränkt. Der M1 arbeitet bei 0,4 MHz, die zeitliche Auflösung ist jedoch analog, was bedeutet, dass keine inhärente Begrenzung zur zeitlichen Auflösung vorhanden ist (obwohl sie praktisch bei ca. 4 ns liegt). Dies ist 87,5 Mal besser als bei SACDs. Da die Ausgangsstufe bei einer siebenmal geringeren Frequenz, als bei DSD arbeitet, könnte man annehmen, dass diese wesentlich geringere Auflösung die tatsächliche Auflösung ist. Aber selbst dann ist sie immer noch 12,5 Mal besser, als bei SACDs. Die zeitliche Auflösung des M1 liegt in jedem Fall voll unterhalb der Rauschgrundgrenzen und theoretische Argumente sind null und nichtig, wenn der Vergleich mit den Ergebnissen von tatsächlichen Hörtests bei Setups der realen Welt vorgenommen wird.


Verallgemeinerung: Bei mehreren Entwürfen ist ein hohes Gleichstrompotential an den Ausgängen vorhanden.

M1: Die Ausgänge des M1 liegen im Ruhezustand auf Erdpotential (0 V).


Verallgemeinerung: Es ist oft ein Dynamikbereichsverdichter zum Zwecke eines Soft Clipping vorhanden und dies kann die Reinheit beeinträchtigen.

M1: Beim M1 kommt kein Verdichter zum Einsatz und seine Ausgangsstufe wird niemals beschnitten.


Verallgemeinerung: Class-D-Verstärker kranken an 'Totzeit', einer unangenehmen Form von weichen Verzerrung.

M1: Der M1 weist keine durch 'Totzeit' verursachte hörbare Effekte auf. Es tritt außerdem niemals irgendeine Überlappung auf, die elektrische Probleme verursachen könnte. Das Timing wird durch hochentwickelte superschnelle CMOS-Logikgatter mit einer Laufzeitverzögerung von 5 ns und einem Laufzeitunterschied unterhalb des Nanosekundenbereiches. Die MOSFET-Gatter werden gut gesteuert und mit Hilfe von superschnellen 9-A-MOSFET-Treibern getrieben.


Verallgemeinerung: Class-D-Ausgangsstufen haben Wärmeabführungsprobleme aufgrund der geringen Größe des Strommoduls.

M1: Beim M1 kommt kein Strommodul zur Anwendung. Der Betrieb ist diskret, wobei die Ausgangs-MOSFET-Transistoren auf einer Kupfer beschichteten Leiterplatte und dann auf einem starken Aluminiumprofil mit Wärmerohren montiert sind.


Verallgemeinerung: Die Ausgangsstufen sind empfindlich. Zum Schutz der Ausgangsstufen wird eine Strombegrenzung mittels einer zeit- und frequenzabhängigen Hüllkurve angewendet. Dies kann bewirken, dass die Klangqualität nahe der Vollaussteuerung variabel und lastabhängig wird.

M1: Mit ihren acht 65-A-MOSFET-Transistoren (Spitzenwert: 260 A) ist die Ausgangsstufe des M1 nicht empfindlich. Wenn ein Überstrom anliegt, erfolgt ganz einfach die Abschaltung.


Verallgemeinerung: Die Stabilität ist bedingt und bei mehreren Entwürfen können ohne Last Schwingungen und letztlich ein Durchbrennen auftreten.

M1: Der M1 ist in jede Last stabil. Rein kapazitive und hochkapazitive Lasten werden den M1 in den Schutzmodus versetzen, wodurch ein Durchbrennen verhindert wird. Da jedoch kein Lautsprecher rein kapazitiv ist, wird dies niemals ein Problem sein. Anders als andere Class-D-Verstärker, ist der M1 in eine Unterbrechung perfekt stabil und arbeitet perfekt in einen Kurzschluss, bis die Stromgrenze erreicht ist. Wenn die Stromgrenze erreicht wird, schaltet der M1 ganz einfach ab und nimmt ein paar Sekunden später die Arbeit wieder auf.